Aktuelles vom Künstlerkreis Heideck
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Kunstschaffende gestalten Heidecks Rathauswände
Weiße, kahle Wände sind kein schöner Anblick, schon gar nicht in einem Rathaus. Das dachten sich auch die Mitglieder des Künstlerkreises Heideck. Bei Bürgermeister Ralf Beyer stießen sie auf offene Ohren, als sie nachfragten, ob sie diese Wände mit ihren Bildern gestalten dürften.
Den Anfang hatten Justine Netter und Andrea Frister gemacht. Danach waren Sarah Benko und Manfred Klier an der Reihe. Am Mittwochnachmittag wurde nun eine neue Ausstellung eröffnet. Sie zeigt Aquarelle von Anita Brunner, sowie aus dem Nachlass von Lorenz Winter. Viele ehemalige Weggefährten und Kunstbegeisterte waren der Einladung gefolgt.
Bürgermeister Ralf Beyer lobte bei seinen Begrüßungsworten die Verbundenheit von Lorenz Winter mit der Stadt Heideck: „Er hat hier die Kunst geprägt“. Zusammen mit Maximilian Peschke hatte er unter anderem den Künstlerkreis ins Leben gerufen. Er war Gründungsmitglied des Kunstvereins „Spektrum“. Mit zahlreichen Auszeichnungen wurde sein Schaffen gewürdigt. 1983 war er Künstler des Jahres im Landkreis Roth, in vielen Städten, darunter in München, wurden seine Bilder ausgestellt, „80 Jahre – 80 Bilder“ hieß die Ausstellung in der Residenz Hilpoltstein im Jahr 2014. Für seine außergewöhnlichen kulturellen Leistungen wurde er mit der Bundesverdienstmedaille und der goldenen Bürgermedaille der Stadt Heideck ausgezeichnet.
Aber auch auf musikalischem Gebiet war der studierte Volksschullehrer sehr engagiert. Bekannt war sein Schulchor, für den er mehrere Kantaten geschrieben und dann erfolgreich aufgeführt hatte. Bürgermeister Bayer hätte damals als Schüler auch gerne in diesem Chor mitgesungen. Doch sein Vorsingen wurde mit dem Kommentar „Es gibt auch andere Hobbys!“ gewürdigt. Neben den Kantaten hat Lorenz Winter auch mehrere Messen vertont, die heute noch im Italienischen Rundfunk gesendet werden.
In ihrer Laudatio würdigte Angelika Windisch das Werk ihres verstorbenen Vaters und erinnerte sich zugleich an vergangene, gemeinsame Unternehmungen. Im Frühjahr 2017, kurz vor dem Tod von Lorenz Winter, war man noch einmal an den Gardasee gefahren, den er in den 50-er Jahren mit dem Motorroller bereist hatte. Italien, vor allem Südtirol, war für die Winters auch später das bevorzugte Urlaubsziel. Eine Vielzahl farbkräftiger Aquarelle ist dabei entstanden. Die Werke in dieser Ausstellung zeigen allerdings zumeist Ansichten der Stadt Heideck und deren Ortsteile aus künstlerischer, mitunter auch historischer Sicht. In Liebenstadt beispielsweise steht ein altes Fachwerkhaus im Vordergrund. Auf dem Wäschweiher tummeln sich die Enten. Oft hat Winter die Kappel als Motiv gewählt. Viele liebevolle Details hat er dabei eingefügt.Heideck Vernissage - Angelika Windisch, Inge Winter, Anita Brunner
Schon seit Kindertagen ist Anita Brunner mit Angelika Windisch, geborene Winter, befreundet. Vom Fenster aus hatte die aus Laibstadt gebürtige Künstlerin ihren Lehrer Lorenz Winter im Hof beim Malen beobachtet. Da war der Funke übergesprungen. „Das will ich auch einmal machen!“, war ihr Entschluss. Oft war sie zu Gast im Hause der Winters und kam dabei immer wieder mit der Kunst in Berührung, ob in gegenständlicher oder abstrakter Darstellung, ob in Aquarell, Acryl oder verschiedenen Mischtechniken: Immer verfolgt sie mit der Malerei die Absicht, „ihre Sinneseindrücke wiederzugeben, den Dingen über die reale Abbildung hinaus durch ihre Handschrift eine Intuition und eine Seele zu verleihen.“ Für Anita Brunner ist die Malerei mehr als ein Ausgleich zu Alltag und Beruf geworden.
Die Bilder können zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses betrachtet, und natürlich auch gekauft werden.Manfred Klier
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Wir – der Künstlerkreis Heideck – wünschen allen Freunden, Mitgliedern und Gönnern frohe Feiertage sowie ein gutes, gesundes und friedliches Jahr 2026.

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Am Heimatfestmontag bestimmten die Kinder das Programm der
43. Jahresausstellung des Künstlerkreises

Der Heimatfestmontag ist unter anderem auch der Tag der Kinder. „Super macht ihr das!“, war häufig in der Stadthalle zu hören. Das war das Lob für die Kinder, die sich bei den „Montagsmalern“ beteiligten. In bewährter Weise gestaltete Maria Schwab diese Stunde, assistiert von Heidi Mäder. Mit Acrylfarbe, Pinsel und Schwämmen zauberten die kleinen Künstler farbenprächtige Werke auf die kleinformatigen Leinwände. Aber auch Finger und Arme bekamen oft eine Portion Farbe ab. Wer weiß, vielleicht ist unter den Teilnehmern auch das eine oder andere Nachwuchstalent für den Künstlerkreis zu finden?
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43. Ausstellung von und mit dem Künstlerkreis Heideck in der Stadthalle - die älteste ihrer Art im Landkreis
Fester Bestandteil des Heidecker Heimatfestes ist die Jahresausstellung des Künstlerkreises Heideck, die heuer zum 43. Mal in der Stadthalle gezeigt wurde. Mit dabei waren diesmal – in alphabetischer Reihenfolge - Sarah Benko, Gabi Breuer, Manfred Klier, Franz Netter, Justine Netter, Maximilian Peschke und Maria Schwab. Sie präsentierten ein breites Spektrum ihrer Werke: Malerei, Grafiken, Fotoarbeiten, Skulpturen und Objekte der Angewandten Kunst und des Kunsthandwerks. Als Gastkünstler waren eingeladen: Ivana Curi (Assemblage-Technik), Barbara Dahms (Pulpart) und Reinhard Schuster (Papierkunst). Musikalisch wurde die Vernissage durch die Heidecker Saitenmusik gestaltet: Angelika Lambertz spielte die Violine, Gertrud Peschke die Gitarre, Renate Raumberger den Kontrabass und Helmut Kukula die Zither. Sie begannen stimmungsvoll mit der Weise „Lebenslauf“.
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Vernissage am 21. Mai im Rathaus Heideck
Die Fortsetzung der Ausstellung im Rathaus Heideck des Künstlerkreises Heideck wurde mit einer Vernissage am 21. Mai 2025 eröffnet. Sarah Benko und Manfred Klier vom Künstlerkreis Heideck präsentieren einige ihrer Werke.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich.
Eindrücke von der Vernissage:
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Offenes Atelier 2025
Am Wochenende des „Offenen Ateliers 2025“ sind wir dabei,
Samstag, 31. Mai, von 14 bis 18 Uhr und
Sonntag, 1. Juni, von 11 bis 18 Uhr.
Wir freuen uns auf Euren Besuch:
Gabi Breuer mit Manfred Schwalbe, Justine Netter, Rudolf Stowasser und Sarah Benko









